Milchkanne als kessel

Selbstbau und Kauf von Destillen. Diskussionen über Bauweisen und Materialien
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aragones
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Milchkanne als kessel

Beitrag von aragones »

Hallo zusammen,
falls jemand noch nach einem Kessel sucht .. könne er hier ggd fündig werden. Deckel schon fertig fehlt nur Loch ...

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ggf mit Einsatz für was auch immer
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Preise sind m.E recht lukrativ..
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Alk52
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Re: Milchkanne als kessel

Beitrag von Alk52 »

Sehr interessante Teile.
Aber ich fürchte der Boden taugt nicht auf der Herdplatte. Sonst machten sie einen guten Eindruck.

Nur 2x so teuer wie ein Maische-Behälter.
Ich investiere mal in die Forschung...
Ein Bild zeigt mehr, als man auf den ersten Blick sieht - nichts ist ohne Grund.
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derwo
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Re: Milchkanne als kessel

Beitrag von derwo »

Mit Herdplatte schaut das wirklich nicht gut aus. Aber sonst kommt es mir ganz gut vor.
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aragones
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Re: Milchkanne als kessel

Beitrag von aragones »

.... ja ist mur für Gas oder dann ggf mit Heizstab der aber noch schlau integriert werden muss..
cool das du das Teil mal erforschen willst ...
Interessant wäre wie dick das Material ist...
Die Teile hätten den Charme dass Mann mit 1 Decke verschiedene große Kessel Größen realisieren könnte ... gerade im Hinblick auf Doppel oder dreifache Brennen nicht uninteressant...
Wenn ich nicht damit hadern würde weiterhin zu brennen würd ich mir den 50 oder gar 60 Liter und eine 10 oder 15 Liter teil bestellen... 30 hsb ich ja schon
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Alk52
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Re: Milchkanne als kessel

Beitrag von Alk52 »

30 Liter von denen oder etwas andere Kessel ?
Ein Bild zeigt mehr, als man auf den ersten Blick sieht - nichts ist ohne Grund.
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aragones
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Re: Milchkanne als kessel

Beitrag von aragones »

Meine aktueller Kessel ist ein 30 l KEG Siegerin Intro
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Alk52
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Re: Milchkanne als kessel

Beitrag von Alk52 »

Kannst Du damit auf einer Herdplatte brennen ?
Ein Bild zeigt mehr, als man auf den ersten Blick sieht - nichts ist ohne Grund.
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aragones
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Re: Milchkanne als kessel

Beitrag von aragones »

.... Nein ... ich heize mit Gas.... drum wäre die Milchkanne eine Option für mich ... wobei Heizplatte den Charme hätte im geschlossen Raum zu arbeiten .. mit Gas ist immer die Belüftung ein Thema...in dem Fall wäre ein großer Kochtopf die bessere Wahl
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Alk52
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Re: Milchkanne als kessel

Beitrag von Alk52 »

OK, die 30l-Version heute angekommen.
Der Deckel hat eine eingelegte Silikondichtung und eine Wandstärke von 0,5 (bis max. 0,6) mm, ist plan und hat keine Verstärkungen. Im Vergleich zu einem 30 l Edelstahl-KEG beeindruckt zwar die 240mm Öffnung, die für unterschiedliche Größen gleich ist, aber insgesamt ist der Deckel zu weich.

Die Kanne hat ein Gewicht von ca. 8,5 kg inkl. von 2 recht massiven Tragegriffen, einem Deckelgriff und 3 Spannern.
Ein 30l KEG liegt bei 10,1kg und der Anschluss ist Triclamp 2" kompatibel.

Vielleicht bin ich mit meinem Kompromis 17l Edelstahltopf (2x brennen und 25l Maische sind auch verbraucht) und meinem massiven Deckel etwas verwöhnt.
Zum Brennen wäre mir die Milchkanne nicht stabil genug. Als Sammel- und Transportbehälter werde ich sie behalten.
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aragones
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Re: Milchkanne als kessel

Beitrag von aragones »

@ Alk, danke für die Investition in die Forschung und dein Feedback.
ICh habe an meinem Keg auch eine ca 240mm grosse Öffnung und einen selber gebauten Deckel angeflanscht- der Originale 2 " tricammp ist kein Vorteil sondern ist eher der Nachteil an dem KEG - es braucht M.E. auf alle Fälle eine grössere Einfüll und vor allem Reinigungsöffnung als den 2" Anschluss.
Bilder von meiner Destille Siehe.
https://www.hobbybrennen.ch/viewtopic.php?f=15&t=41

Vielleicht liesse sich der Deckel mit etwas Verstärkung entsprechend nutzen.... dann wäre die wieder die Flexibilität der verschieden Kesselgrössen mit nur einer anbindung schon eine charmante Lösung. Gas Heizung vorausgesetzt....
Für eine Lösung mit elektrischer Heizplatte würde ich auf normale Töpfe gehen..was aber auch wiederumm eine schlaue Deckelanbindung erfordert.
Hätte aber den Charme das die Töpfe ggf "Sowiesoda" sind und/oder auch anderweitig genuzt werden können..
Ausserdem gestaltet sich die Reinigung bei Töpfen auch deulich einfacher.
Bei mehr als 30 Liter wäre ohne hin ein Ablaufhahn in Bodennähe wünschenswert .. der Keg mit 10 KG Eigengewiicht und ca 30 Liter Maische sind im Handling schon Grenzwertig .. und bei 50 liter schon fast fast nicht mehr " Tragbar" im wahrsten Sinne des Wortes.
Die heisse Maische mit der Schöpfkelle rausschöpfen / wegen der kleinen Öffung) ist auch sehr lanwierg und lästig..

Aber mehr, besser und schöner geht immer .. die Kunst ist reduced to the maximal necessary and the best compromise

in diesem Sinne .. viel Spass..
Habe die Ehre Herr Geheimbrannt!