Neubau Deckel und Rührwerk

Der Bau oder Kauf von Rührwerken für Destillen
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derwo
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von derwo »

Keine schlechte aber auch keine neue Idee. Ich versuche halt gerade vor allem oben alles stabil zu machen. Weiß aber auch nicht, ob mit einer Stabilisierung unten oben alles etwas einfacher sein dürfte. Nicht unterschätzen sollte man die Kräfte, welche die sich drehende Maische auf die vier Kupferrohre ausübt. Einerseits wird die Maische schön durchmischt, andererseits ist die ausgebermste Maische dann eine zusätzliche Belastung für den Motor.
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Alk52
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von Alk52 »

Ich möchte noch eine Sichtweise hinzufügen.
Am Anfang, also in der Aufheizphase, ist die Maische noch relativ dünn und läßt sich deutlich leichter durchdrehen als später, wenn sie zunehmend dicker wird.
Also unterstützen wir anfangs die Temperatur-Durchmischung der Maische und später verhindern wir, dass diese anbrennt.

Ich glaube es wird kritisch, wenn wir mit trockener Maische versuchen die letzten Vol% heraus zu brennen.
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derwo
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von derwo »

Ich finde vor allem bei dicken Obstmaischen, daß sich das Rührwerk am Anfang am schwersten tut. Wenn es dann gut brodelt, geht es besser. Die mit der Zeit trockenere Maische macht weniger Probleme als der Anfang. Beim Entleeren nach langen Raubränden bin ich immer wieder erstaunt, daß es doch recht flüssig ist alles. Das Kochen hat wohl eine starke zersetzende, verflüssigende Wirkung.
Filos
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von Filos »

Nicht unterschätzen sollte man die Kräfte, welche die sich drehende Maische auf die vier Kupferrohre ausübt
Ok, habe mir fast gedacht, dass das etwas zu kurz gedacht ist. Und was wäre, wenn man das Rührpaddel in Kreuzform ausführt?
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azeotrop
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von azeotrop »

Solange das Rührwerk symmetrisch aufgebaut ist, sollten keine starken seitlichen Kräfte auftreten.
Deshalb halte ich eine seitliche Abstützung für unnötig und hinderlich.
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derwo
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von derwo »

Anfangs hatte ich ein Rührkreuz. Es war aus 6mm-Kupferrohr. Die vier Enden waren nach oben gebogen, sodaß sie die Topfwand berühren, wenn was wackelt, aber wegen der Rundung nicht stark dran kratzen. Ganz klar war das auftretene Kratzgeräusch bei dicken Maischen weg, es war nur bei dünnen Maischen oder Feinbränden zu hören. Eine dicke Maische stabilisiert also anscheinend das Rührwerk.
Ich habe das Rührwerk dann immer mehr reduziert, um mit sehr dicken Maischen klarzukommen.
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derwo
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von derwo »

Der erste Schritt ist getan. Da ich bei vielen Dingen aber noch an den Details herumüberlege, habe ich damit angefagen, wo ich nicht viel ändere gegenüber meinem vorigen Rührwerk. Bzw habe ich auch Teile übernommen. Der Rührer:
20201106_181216.jpg
Er ist insgesamt ein bisschen dicker als mein voriger Rührer. Das T-Stück ist 10mm. Oben habe ich ein 10mm-Rohr und ein Stück 8mm-Kupferstange ganz nach unten gedrückt reingelötet, damit keine Maische in die Rohre gelangen kann. Außerdem habe ich als Splint quer durch das T-Stück einen 2mm-Kupferdraht gesteckt und verlötet. Dadurch muss die Lötstelle nicht den ganze Drehkraft tragen.
Dann kam oben ein Stück 12mm Kupferrohr drüber. Oben ist also Außendurchmesser 12mm und Innendurchmesser 8mm. Da habe ich zwei Splintlöcher reingemacht (bei meinem vorigen Rührer hatte ich nur eines) für die Verbindung zur Achse.
Die Kette ist 1m lang. So wie hier hatte ich sie bisher immer. Denkbar wäre auch, den Rührer mit ihr mehrmals zu zumwickeln. Habe ich aber nie ausprobiert.
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Alk52
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von Alk52 »

Mächtig, gwaltig.. mit der Kette kannst Du ja einen LKW mit abschleppen. Jetzt verstehe ich, warum Du keine Flügelchen mehr brauchst.
Wenn Du die passende Höhe einhalten kannst, dann brauchst Du oben keinen Höhenausgleich ein zu planen. Die Kette läuft wie ein S über den Kesselboden , um die Querachse wickeln würde meiner Meinung eher Nachteile bringen.
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derwo
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von derwo »

Ja genau, wie ein S schaut das aus. Bzw wie yin und yang. :lol:

Der nächste Teil ist fertig, die Verbindung zum Motor:
20201119_133658.jpg
Ineinandergesteckte 10- und 12mm-Rohre passen super auf die vorhandene Achsenschraube. Das 12mm-Rohr lässt sich ganz drüberschieben, das 10mm-Rohr nur halb. Das ist dann sehr kompakt schon. Ich habe alles mit Lötpaste eingepinselt und verlötet. Dabei auch etwas Lötzinn in die Achsenschraube laufen lassen, damit das Gewinde vielleicht gefüllt wird.
Dann habe ich nah am Motor quer komplett auch durch die Achsenschraube durchgebohrt und einen 2mm-Stahlnagel durchgedrückt.
Und zum Schluss Löcher für zwei Splinte gebohrt. Der Anschluss der Achse wird ein Kupferstab massiv 8mm mit den jeweilige Löchern für die Splinte sein.
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azeotrop
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von azeotrop »

Das sieht trotz Kupfer schön massiv aus. Gute Lösung.
Hoffentlich stört die starre Verbindung nicht im Betrieb.
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derwo
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von derwo »

Ja, das ist die große Frage...
Und die wird leider erst beantwortet werden können, wenn alles fertig ist.
Ich versuche halt immer möglichst alles, was nicht mehr so einfach korrigiert werden kann, möglichst komplett montiert zu machen, damit alles gut passt. Also eben zB den Adapter zusammenzulöten, wenn er schon auf die Motorachsenschraube aufgesetzt ist.
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Alk52
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von Alk52 »

Sieht gut aus.
Wenn es irgendwo hakt, kannst Du den Antrieb aufbohren, um die 8mm Achse locker durch die Splinte (vielleicht auch nur 1) anzutreiben.
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derwo
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von derwo »

Ein kleines Update, wie weit ich bin:
20201127_140445.jpg
20201127_140510.jpg
Direkt nach dem Löten fotografiert.

Die Rührwerkshalterung ist aus einem Stück 28mm-Kupferrohr und vier Edelstahl-M8-Schrauben. Messingschrauben, welche ich verzinne, wäre eine Alternative, falls das nicht dicht ist.
Die reingesägten "Fenster" haben den Zweck, die Schrauben für den Motor reinzufummeln.

Überhaupt, verzinnen, ich habe die großen Flächen vorher verzinnt. Eine gleichmäßige, dünne Verzinnung bekommt man, indem man Lötpaste draufschmiert, von der Rückseite erhitzt, dann etwas Zinn noch nachlegt, und wenn alles flüssig ist, mit einem nassen Schwamm kurz drüberwischt.

Der Adapter für den Potstillkopf oder die Kolonne stammt von einem früheren Projekt.

Nun fehlt noch die Durchführung durch die Mitte.

Ich bin ziemlich nervös, ob am Ende alles funktioniert. Denn so einfach bekomme ich alles nicht mehr auseinander um nachzubessern.
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azeotrop
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von azeotrop »

Machst du die Gasabdichtung über ein Tauchrohr oder dichtest du an der Achse mit Stopfbuchse ab?
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derwo
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von derwo »

Tauchrohr.
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azeotrop
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von azeotrop »

So ist es richtig.
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derwo
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von derwo »

Sodala, das Rührwerk funktioniert. Ich habe inzwischen damit vier dicke Obst-Raubrände gemacht. Zuerst aber Reinigungsbrände mit Essig und einen mit Alkohol.
Hier ein kurzes Video vom Aufheizen eines Obstraubrands:



Bei den Reinigungsbränden hat sich die Achse die ersten Male festgesetzt. Das war bei meinem vorigen Rührwerk bei Testbränden mit Leitungswasser auch so. Ich dachte aber, es lag am beim Kochen ausfallenden Kalk. Deswegen habe ich gleich Essig genommen, welcher den Kalk ja löst. Aber nein, auch hier hat sich die Achse, welche mit 10mm Außendurchmesser ja genau in ein 12mm-Rohr passt, recht schnell festgefressen. Ich habe dann schlussendlich von der Achse rundherum so 0.2-0.3mm abgetragen. Nun geht es.
Vielleicht wäre ein 12mm-Rohr als Achse und ein 15mm-Rohr als Durchführung überlegenswert. Da hätte man ohne Abschleifen rundherum einen 0.5mm-Spalt.

Ich hatte bei den Reinigungsbränden auch zwei Undichtigkeiten auf der Oberseite des Deckels entdeckt, welche ich nachbessern musste. Das ging aber auf folgende Weise sehr gut: Alles abschmirgeln, Lötpaste drauf und passende Menge Lötzinn schon abgeschnitten drauflegen. Dann von der anderen Seite punktuell eine starke Flamme drauf, bis das Lötzinn in sich zusammensackt und sich schön gleichmäßig verteilt. Im Endeffekt hätte ich die ganze Lötung auf diese Weise machen sollen, dann hätte es diese Undichtigkeiten wahrscheinlich gar nicht erst gegeben.

Auch bei dicken Maischen braucht der Wischermotor gar nicht so viel Strom. Ich verwende auch immer die langsame Geschwindigkeit. Im Video sieht man am Ende kurz die schnelle. Ich glaube, er muss sich kaum anstrengen. Insofern sind die Kräfte, welche die Konstruktion abhaben können muss, gar nicht so heftig, wie gedacht. Vielleicht würde eine weit weniger stabile Konstruktion auch genügen. Zumindest, so lange unter Last nichts schief wird und dadurch die Reibung zwischen Achse und Durchführung stärker wird, wodurch dann die Kräfte steigen und die schiefe Stelle immer schiefer wird usw. Das war ja wohl das Problem bei meinem alten Rührwerk. Daß es schief wurde und dadurch immer schwerer zu drehen, dadurch noch schiefer usw.

Hier zwei Bilder der Einzelteile noch vor dem ersten Essigbrand und also noch mit den zwei Undichtigkeiten und der noch nicht verjüngten Achse:
20201129_104608.jpg
20201129_104428.jpg
Die Muttern an der Motorhalterung habe ich noch durch welche aus Edelstahl ersetzt. Ich hatte sie nur provisorisch dran, weil ich vergessen hatte, welche aus Edelstahl zu kaufen. Und dann hatte ich vergessen, daß sie verzinkt sind. Das Zitronensäurebad ist ihnen dann nicht besondes gut bekommen...

Das Rühr-T könnte man auch fix an die Achse löten. Würde ich das nächste mal wahrscheinlich so machen.

Das Dranschrauben des Motors ist leider recht fummelig. Damit es halbwegs geht, habe ich in die drei Schraubenlöcher des Motors Schrauben bis zum Anschlag reingeschraubt und dann deren Kopf abgesägt. Der Motor hat also anstelle von drei Schraubenlöchern nun drei Schrauben zur Befestigung. Und festgeschgraubt wird er nicht mit drei Muttern sondern halbierten Langmuttern.
Man kann den Motor aber eigentlich auch permanent dranlassen.

Um nach dem Brand die beiden Splinte der Verbindung von Motor zur Achse rauszuziehen, lasse ich ihn zwei Sekunden durch Umpolung rückwärtsdrehen. Dann gehen sie leichter raus. Davor stecke ich die Herdplatte aus, damit nicht der Schutzleiter und der Pluspol vom Rührwerksnetzteil leitend verbunden sind (Bitte korrigieren, falls das Blödsinn ist).

Also es klappt ja alles. Aber ein bisschen schade ist es schon, daß es alles nicht so einfach ist, wie es vorher war. Also das Zusammenfummeln und aber auch das Bauen des Rührwerks: Kleine Ungenauigkeiten führen zu großen Problemen. Eine festgelötete Durchführung und ein festmontierter Motor. Wenn da was nicht genau passt, dann klappt es nicht. Ein bisschen was kann eine lockere Verbindung vom Motor zur Achse ausgleichen, aber nicht viel. Und ein bisschen kann man die drei Löcher zur Motorbefestigung aufweiten, dann platziert sich der Motor besser, und wenn man dann die Mutter zudreht, bleibt es auch so.
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azeotrop
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von azeotrop »

derwo hat geschrieben: 8. Dez 2020, 20:28 Davor stecke ich die Herdplatte aus, damit nicht der Schutzleiter und der Pluspol vom Rührwerksnetzteil leitend verbunden sind (Bitte korrigieren, falls das Blödsinn ist).
Das hängt von deinem Netzteil ab. Viele Computernetzteile sind schutzisoliert und es ist egal ob man minus oder plus mit dem Schutzleiter verbindet.
Du kannst das einfach mal mutig probieren. Wenn der Motor sauber rückwärts dreht, ist alles gut.

Ich finde das hast du sehr schön kompakt realisiert. :+1:
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von Catweazle »

Hallo wo, schöne Konstruktion. 🙌 freut mich für dich, das alles funktioniert bis jetzt. Auch bei mir ist die Befestigung des Motors auf der Halterung sehr fummelig. Bei der „Siphon“ Lösung ist die Welle halt nicht geführt. Sobald deine Welle unrund läuft, bist du gleich am anderen Rohr und dann reibt Metall auf Metall. Gut, bei Kupfer auf Kupfer wird’s nicht so schlimm und wahrscheinlich wird Sich deine Welle einlaufen. Dann passt es auf alle Fälle. die Variante 12/15’er Rohr, würde ich nicht Machen. Da hätte ich Angst das Kupfer sich doch verbiegt. Wie du an meiner 16 mm vollmaterial-EdelstahlWelle sehen kannst, habe ich manchmal sehr viel angst🤣. Deine Variante wird auf alle Fälle günstiger sein als meine.
Möge dir der der rührwerksgott gnädig gestimmt sein und deine Konstruktion mit vielen langen und problemlosen Betriebsstunden am laufen halten.
Es ist ein Brauch von alters her:
Wer Sorgen hat, hat auch Likör.

Quelle: Wilhelm Busch, Bildergeschichten. Die fromme Helene,1872
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Alk52
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von Alk52 »

Wo, ich glaube, wir beide sind bzgl. Selbstbau (Respekt für die fummeligen Detailarbeiten) und einfach CH-Edelstahlteile zusammenstecken völlig verschieden, aber es macht Freude zu sehen, was mit Ideen, Säge und Lötkolben alles gehen kann.
Ich freue mich auf die nächste Zeit und unser gemeinsames Hobby.
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derwo
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von derwo »

Ja danke, mit einem Schweißgerät wäre natürlich einiges einfacher und manches stabiler oder müsste dann weniger massiv ausgeführt werden.

Einen Lötkolben habe ich aber übrigens nicht benutzt. :lol: Nur für die Verkabelung des Motors...

Ja, schön verschiedene Rührwerke haben wir da auf die Beine gestellt. :+1:
Tomtom
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von Tomtom »

Hallo,
ich würde das Rührwerk gerne nachbauen und wollte fragen wie es sich nach einem Jahr Gebrauch geschlagen hat?
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derwo
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von derwo »

Habe es so fünf mal verwendet. Ich denke, im Februar das nächste mal. Keine Probleme. Die Schwierigkeiten beim Bau sind, daß alles gut senkrecht sein muss, also sowohl die Welle als auch die Durchführung, und daß die Welle doch recht ausdauernd etwas dünner geschmirgelt werden muss, sonst beißt sie sich fest. Ich habe das mit einem Schleifgerät gemacht. Wenn sie sich festbeißt, sofort ausschalten, den Motor (und eventuell das Rührkreuz) abmontieren, die Welle mit einem Hammer herausschlagen und dann weiter dünner schleifen. Man sieht dann auch immer, wo sie sich festgebissen hat. Bei Testläufen mit Wasser ein bisschen eine Säure dazugeben, damit kein Kalk ausfällt, denn dann beißt sie sich umso leichter fest.
Tomtom
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von Tomtom »

Danke für die schnelle Antwort.
Ich habe das Material bestellt. :+1:
Tomtom
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Re: Neubau Deckel und Rührwerk

Beitrag von Tomtom »

Wie dick ist denn dein Kupferdeckel?