Holzreifung mit selbstgemachten Eichensticks

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BenDunker
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Re: Holzreifung mit selbstgemachten Eichensticks

Beitrag von BenDunker » 9. Apr 2020, 23:09

Sag mal, ich habe gerade das "Problem" dass der Flaschenhals schmaler ist als mir lieb ist und dass ich dadurch bedingt das Holz sehr schmal machen müsste. Anstelle jetzt das Holz sehr schmal zu machen und dann Gefahr zu laufen, dass das Holz dann schneller durch-toasted und nicht mehr die gewünschte Komplexität abgibt, denke ich gerade darüber nach das Holz erst zu toasten, dann noch mal zu halbieren (einmal aufzuspalten) um es dann besser durch die Flaschenöffnung zu bekommen.

Ist da was gegen auszusetzen? Die Aromen gehen ja immer noch ins Destillat über nur eventuell nicht mehr durch die einzelnen Schichten sondern direkter.
Und wenn man dann noch ein bis zwei Holzspalten mit einer dünnen Kohle-Schicht überziehen will sollte ich das vor dem spalten oder nach dem Spalten machen?
Vorher: das Holz wird nicht Gefahr laufen weiter "durch" getoasted zu werden als gewünscht aber das Destillat wird nicht mehr nur durch die Kohle-Schicht ziehen müssen um an die Holzmitte zu kommen.
Nachher: durch das kohlen nach dem Spalten toasted nan ein Teil des rohen Kerns weiter, aber die Kohle-Schicht befindet sich rund ums Holz und kein rohes Holz liegt blank.

Oder sollte ich mir einen anderen Reife-Behälter überlegen?
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Die Bitterkeit der schlechten Qualität bleibt lange nach dem Vergessen der Süße des niedrigen Preises bestehen.
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azeotrop
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Re: Holzreifung mit selbstgemachten Eichensticks

Beitrag von azeotrop » 10. Apr 2020, 09:17

Ich würde nur Behälter verwenden aus denen ich die Sticks auch wieder leicht herausbekomme. Mit dem dünnen Hals wird das ein Geduldsspiel werden.
Zuletzt geändert von azeotrop am 10. Apr 2020, 11:32, insgesamt 1-mal geändert.
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derwo
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Re: Holzreifung mit selbstgemachten Eichensticks

Beitrag von derwo » 10. Apr 2020, 09:41

Reicht es nicht, die Kanten der Sticks etwas abzurunden? Also vor dem Toasten und Charren?
Wenn du sie dann gerade reinbekommst, kann es aber sein, daß du sie nach der Lagerung nicht mehr rausbekommst. Erst wenn sie vollkommen durchgetrocknet sind. Nicht schlimm, denn vielleicht füllst du dann ja gleich wieder mit was anderem auf.

Ob das frei zugängliche Stickinnere Nachteile hat, weiß ich leider auch nicht. Daß es welche hätte, klingt logisch. Aber wenn jemand sagt, er hat es ausprobiert und es war egal, würde ich ihm das auch glauben.