Wie kamt ihr zum Schnapsbrennen als Hobby?

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PuhBär
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Wie kamt ihr zum Schnapsbrennen als Hobby?

Beitrag von PuhBär »

Der Titel sagt ja schon worum es geht

Bei mir war es eindeutig diese Serie, deren Namen nicht genannt werden darf :-)
Ich hatte Modellfliegen als Hobby oder Motorradfahren usw., alles hing auch
immer irgendwie mit Basteln zusammen und von Kind an habe ich gerne gekocht.

Ich bin auf dem Land aufgewachsen, wir waren immer im Wald, Tag ein Tag aus
haben auch viel Blödsinn gemacht.

In dieser Serie kam das alles irgendwie zusammen , man ist im Wald, macht dinge
die nicht gerne gesehen werden, es wird gebastelt und irgendwie auch gekocht, das
hatte was.

Nun ist man aber ja mittlerweile halbwegs erwachsen aber der Reiz des Verbotenen
war irgendwie da, also fing ich an zu Googeln und fand das Buch,
Schnapsbrennen als Hobby, das habe ich mir ein paar mal durchgelesen,darin wird
ja gesagt, man kann auch Wein zu Schnaps machen, ich konnte also erst mal anfangen
etwas zu Bauen :-) das war schon mal gut.

Tatsächlich kamen irgendwann die ersten Tropfen, das Brannte sogar!! ich hatte ja
nichts um den Alkoholgehalt zu messen und trinken wollte ich es lieber nicht, ich habs
einfach angezündet und war fasziniert und Infiziert.

Jetzt ein paar Jahre später ist für mich Schnapsbrennen immer noch etwas wo
verschiedene dinge zusammen kommen, Basteln, Kochen, der Reiz des Verbotenen
und hier zb. auch Leute kennen zu lernen, ich bin nicht der Typ, der besondere
dinge ausprobieren muss, für mich besteht das Hobby Schnapsbrennen immer noch
aus verschiedenen Teilen, sicher werde ich irgendwann auch mal etwas mit Obst
machen, aber im Moment halte ich mich immer noch an Neutralem auf, der wie
ich finde mir mittlerweile sehr gut gelingt.

ja so in etwa ist es dazu gekommen, erzählt mal, wie war es bei euch, ist vielleicht
auch einer damit aufgewachsen? ich fänds interessant :-)
Ich weiß, PuhBär klingt Gefährlich, mir fiel aber nichts anderes ein
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derwo
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Re: Wie kamt ihr zum Schnapsbrennen als Hobby?

Beitrag von derwo »

Mir ist aufgefallen, daß ich es gar nicht mehr genau weiß... :?

Nachdem ich mit dem Älterwerden immer seltener auf Partys gegangen bin und daher nur noch wenig Alkohol getrunken habe, hab ich irgendwann angefangen, gerne mal abends in Ruhe einen Schnaps zu trinken. Keine Ahnung mehr, welche ich da zu Hause hatte. Ich weiß nicht mehr warum, aber irgendwie bin ich bei diversen Flaschen von Scheibl gelandet. Also Mittelklasse würde ich sagen. Und dann wollte ich halt irgendwann wissen, warum der Schlehengeist "Geist" heißt und solche Sachen. Irgendwann bin ich dabei auf Infos übers selber Schnapsbrennen gestossen und hab dann angefangen. Glas-Destillierbrücke irgendwie mit Topf verbunden. Die liegt heute noch irgendwo in meinen Kisten mit Brennutensilien. Ich hab mit ihr glaub ich nur einmal Wasser destilliert und dabei gemerkt, daß sie zu klein ist.
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aragones
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Re: Wie kamt ihr zum Schnapsbrennen als Hobby?

Beitrag von aragones »

… ja gute Frage .. wie kam ich eigentlich zum Schnapsbrennen ?

Das Thema hat irgendwie mich schon immer interessiert.
Neulich hab ich ein Buch aus dem Regal gezogen über Ansatzschnäpse… mit einer Widmung meiner Mutter zum Geburtstag vor ca. 20 Jahren. Daneben stand noch ein Buch über Whisk(e)y das ich vor mehr als 30 Jahren von meiner damaligen Freundin geschenkt bekommen hatte. Ist dann aber wieder eingeschlafen.
Beim Renovieren von Haus und Bad und Hantieren mit den Kupfer- Fittingen und Leitungen hab ich schon immer gerätselt was Mann denn da noch so Schlaues draus bauen könnte. Hatte damals aber noch keinen Plan aber jede Menge Kupferfittinge und auch Leitungen übrig und Erfahrung mit dem Löten derselben.

Dazwischen immer mal wieder neugierige Blicke wenn es was rund ums Schnapsbrennen zu sehen gab…
( Brennereibesichtig, Schaubrennen, Musen etc…)

Nachdem ich dann vor einigen Jahren zur Ausübungen meines damaligen Hobby einen Gartengrundstück/ Streuobstwiese gekauft hatte und im Herbst auf einmal jede Menge Obst hatte stellte sich die Frage was machen damit…
Die Antwort kam denn Landestypisch: „einschlagen und Brennen lasse“
Da ich keine Ahnung hatte wie und was hab ich das dann erst mal zurückgestellt.
Irgendwann trat dann das damalige Hobby in den Hintergrund und die Arbeit am Garten etc. in den Vordergrund…. und im Herbst dann immer wieder die Frage.. was tun mit den Früchten. Einfach ins Fass und war mir und dann ab zum Brennen war mir dann doch zu wenig also mal wieder etwas mehr mit dem Thema beschäftigt – noch etwas halbherzig im Internet gestöbert und irgendwann mal den Vorsatz gefasst ein Seminar zu besuchen.
Hat sich dann aber auch wegen Entfernungen, Kosten und mangelnden Partner der mitmacht nicht ergeben…
Dafür im Internet auf diverse Selbstbauten aus den Kupferfittingen etc. gestoßen. ( gab da eine Seite die hat die sogar zum Verkauf angeboten.. über Spanien .. ist aber mittlerweile offline…

Eines schönen Tages beim Stadtbummel auf die Idee gekommen in der Buchhandlung mal nach einem schlauen Buch zum Thema zu schauen so nach dem Motte habt Ihr was zum Thema „Schnapsbrennen als Hobby?“

Und da hatte ich dann „Malle-Schmickl“ in Händen und beim ersten Durchblättern hat er es zumindest mal den Anschein geweckt als würde es meine Fragen um das Thema beantworten und die notwendigen Grundlagen vermitteln.
Der Anschein hat sich dann bestätigt und nach mehrmaliger Lektüre und vermeintlichem Verstehen der Materie ich fühlte mich dann Ermuntert und Gewappnet tiefer einzusteigen.

Als mir dann vor ca. 2 Jahren im Keller noch der alte Sikomatic begegnete den meine Frau nicht mehr im Einsatz hatte war dann auch schnell ein Loch in den Deckel gebohrt und aus den noch vorhandenen Fittingen und Rohren ein Liebig und ein Steigrohr etc.
gebastelt. ( Gut .. heute weiss ich das Sikomatdichtung nicht gut ist und auch das Messingfittinge kontrovers diskutiert werden.)

Flux noch ein paar Instrumente, Flaschen, und nicht zu vergessen die „Turbohefen“ besorgt und los ging es mit den ersten Zuckermaischen..und den ersten Gehversuche bzw Brennversuche die im Schmickl Forum dann auch dokumentiert sind
Vermutlich würde ich heute noch damit brennen wenn nicht…

…eines schönes Tages beim Ausladen von Schnittgut am Häckselplatz mir ein seltsames., rundes, in Mülltüten verpacktes Paket aus dem etwas Silbriges herauslugte ins Auge gestochen wäre…
Schon reichlich sensibilisiert durch diverse Bilder über Selbstbaudestillen hatte ich sofort einen Verdacht der sich dann beim Auspacken dann tatsächlich betätigt hat.. ein 30 Liter Keg der schon zum Brenn Kessel umgebaut war…….
Vermutlich hatte ein ehemaliger Anhänger unseres Hobbys eine schnelle Möglichkeit zur Entsorgung gesucht und gefunden 

Ein Zeichen Gottes ? … für mich jeden falls Anlass genug weiter zu machen und da steh ich nun und kann nicht mehr anders.

Schnapsbrennen ist für mich auch eine gute Kombination aus Neuem zu erlernen und zu erleben, neues zu ersinnen zu konstruieren und zu bauen und zum funktionsfähigen Ganzen mit ständiger Verbesserung zu bringen und auch meine eigen Früchte sinnvoll zu verarbeiten. Getreu einem Motto das ich in einem Schnapsbrenner Museum gelesen habe.
„Schnapsbrennen ist Landschaftsschutz und ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Kulturlandschaft Streuobstwiese“ 


Bin gespannt auf eure Geschichten

Aragones
Habe die Ehre Herr Geheimbrannt!
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PuhBär
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Re: Wie kamt ihr zum Schnapsbrennen als Hobby?

Beitrag von PuhBär »

Ein zeichen Gottes?
Aragones, solltest du jemals von den Behörden verfolgt werden, sag ihnen
es war eine höhere Macht die dich dazu berufen hat, Schnapsbrennen als
Hobby zu wählen, man wird das Verfahren gegen dich umgehend einstellen.
Ich weiß, PuhBär klingt Gefährlich, mir fiel aber nichts anderes ein
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PuhBär
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Re: Wie kamt ihr zum Schnapsbrennen als Hobby?

Beitrag von PuhBär »

Interessante Geschichte auch vom wo, zitat:
irgendwie bin ich bei diversen Flaschen von Scheibl gelandet

ist das jetzt eine art Maßstab für dich? hast du deswegen dieses
ganze wissen zusammen getragen?
Ich weiß, PuhBär klingt Gefährlich, mir fiel aber nichts anderes ein
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aragones
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Re: Wie kamt ihr zum Schnapsbrennen als Hobby?

Beitrag von aragones »

PuhBär hat geschrieben: 6. Nov 2018, 16:34 Ein zeichen Gottes?
Aragones, solltest du jemals von den Behörden verfolgt werden, sag ihnen
es war eine höhere Macht die dich dazu berufen hat, Schnapsbrennen als
Hobby zu wählen, man wird das Verfahren gegen dich umgehend einstellen.
Puhbär das ist genau mein Plan.😎😎🤠🤠
„ ich bin imAuftrag des Herrn unterwegs“ und wenn sie mich doch holen wollen dann setze ich mich ins Ethanol betriebene Bluesmobil! Kommst mit als Bluesbrother.?
Habe die Ehre Herr Geheimbrannt!
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PuhBär
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Re: Wie kamt ihr zum Schnapsbrennen als Hobby?

Beitrag von PuhBär »

aragones hat geschrieben: 6. Nov 2018, 19:23
PuhBär hat geschrieben: 6. Nov 2018, 16:34 Ein zeichen Gottes?
Aragones, solltest du jemals von den Behörden verfolgt werden, sag ihnen
es war eine höhere Macht die dich dazu berufen hat, Schnapsbrennen als
Hobby zu wählen, man wird das Verfahren gegen dich umgehend einstellen.
Puhbär das ist genau mein Plan.😎😎🤠🤠
„ ich bin imAuftrag des Herrn unterwegs“ und wenn sie mich doch holen wollen dann setze ich mich ins Ethanol betriebene Bluesmobil! Kommst mit als Bluesbrother.?
wenn es dich nicht stört das ich aussehe wie Grizzly Adams bin ich dabei

aber eigentlich ist das alles OFF Topic, vielleicht sollten wir den Admin um
eine Rubrik zum schnacken Bitten? eine art Chatt Rubrik, wo man sich
mal gegenseitig die Taschen volllügen kann.
Ich weiß, PuhBär klingt Gefährlich, mir fiel aber nichts anderes ein
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Hügelwilli
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Re: Wie kamt ihr zum Schnapsbrennen als Hobby?

Beitrag von Hügelwilli »

PuhBär hat geschrieben: 6. Nov 2018, 19:30aber eigentlich ist das alles OFF Topic, vielleicht sollten wir den Admin um
eine Rubrik zum schnacken Bitten? eine art Chatt Rubrik, wo man sich
mal gegenseitig die Taschen volllügen kann.
Ich weiß, wenn man ins off-topic schlittert, denkt man bei jedem Post, das wars jetzt, Thema erledigt, aber dann wird geantwortet und dann antwortet man selber wieder usw, am Ende wäre ein neuer Thread besser gewesen. Aber man hat den Absprung halt nicht geschafft. Kann man nicht ändern glaube ich.
Ihr könnt gerne unter "Sonstiges" off-topic-Themen eröffnen. Beachtet halt vor allem Regel 3 (keine Politik, Religion usw). Off-topic ist streitanfällig und lohnt keinen Streit. Wenns zu viel wird, gibts halt irgendwann ein off-topic-Unterforum. Wenn es mir nicht gefällt, was dort geschrieben wird, bekommt das Forum einen abwertenden Titel wie "Mülleimer". Und vielleicht kann ich es möglich machen, daß man pro Beitrag dort eins abgezogen bekommt im Beitragszähler. Oder der, der dort am meisten schreibt, bekommt unter den Mitgliedsnamen einen Titel wie "Dummschwätzer des Monats" und Dick und Doof als Avatar. :lol:
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derwo
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Re: Wie kamt ihr zum Schnapsbrennen als Hobby?

Beitrag von derwo »

PuhBär hat geschrieben: 6. Nov 2018, 18:32 Interessante Geschichte auch vom wo, zitat:
irgendwie bin ich bei diversen Flaschen von Scheibl gelandet

ist das jetzt eine art Maßstab für dich? hast du deswegen dieses
ganze wissen zusammen getragen?
Hab ich schon lange nichts mehr zu Hause. Wie gesagt, es ist Mittelklasse. Seriöse Qualität. Nein, das Zusammentragen von Wissen kam daher, weil jedes neue Projekt halt Fragen aufgeworfen hat.
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MonthyBurnz
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Re: Wie kamt ihr zum Schnapsbrennen als Hobby?

Beitrag von MonthyBurnz »

nu auch mein Senf dazu.

Ich kam leider auch über "die Serie" dazu. Zumindest hat man sich gewisse Fragen gestellt. als Bsp: Kann man davon wirklich blind werden? Jeder erzählt da einen vom Pferd, aber niemand brennt wirklich, um das mal wirklich zu bestätigen oder eben zu entkräften. Daher hab ich mir halt gedacht, probieren geht über...usw.
Bin dann schnell beim Forum "drüben" gelandet und somit auch beim Buch vom Schmickl. Danach war schon vieles klarer.
Das Lustige an der ganzen Geschichte mit dem Destillieren ist, dass ich eigentlich gar keinen Schnaps mag/trinke.
Allerdings kommt das aus BW Zeiten (Stichwort Kartenpusten..naja lange her)

Auch Whiskey pur hat mich nie angesprochen. Mehrmals nach allen Regeln der Kunst versucht (richtiges Glas, Temperatur, Stimmung, guter Whiskey etc) Half nix, schmeckte beim 1. mal nicht und auch bei den anderen malen nicht.
Obstler genauso. Auch gute versucht und festgestellt, das brennt einfach nur Hammer, aber vom Genuss weit entfernt.

Daher war meine 1. Intention, selber einen Obstschnaps zu versuchen, um einfach eine Gegenprobe zu haben. Das werde ich bald machen können mit der 1. Maische.

Aber bei meinem 2. Testlauf hatte ich Reste destilliert. Im konkreten Glühwein, aufgehübscht mit ein wenig Ansetzschnaps, sodass ich über 13% komme und nur einmal brennen musste. Und ich muss sagen, wenn man da den (theoretischen) Mittellauf nach verdünnen auf Trinkstärke versucht, dann hat mir das schon erstaunlich gut gemundet. Destillat war weich im Abgang und nicht so scharf. Und "guggen" kann ich auch noch....naja, bei sowas kommt ja eh kein Vorlauf.

Will abschließend sagen: Ich wollte mir eine eigene Meinung bilden und nicht immer nur das glauben müssen, was einem andere sagen.
Und ich habe seitdem eine Menge gelernt in den unterschiedlichsten Themen (Handwerk, Chemie, Physik), was mir ggf mal anderweitig hilft.

Und ein "Steuerhinterzieher" bin ich ja nun auch....also quasi ein "Outlaw" *lach*

Aber das bin ich schon, seit mir damals alle sagten, einen TDI kann man nicht mit Pflanzenöl fahren.... Ja, das waren auch wieder alle die, die es selbst nie gemacht haben. Ich hab es gemacht wegen dem Umweltgedanken, nicht wegen der Einsparung (die ist eh zu vernachlässigen). Und es ist genauso ein Hobby. -> Definition von Hobby: "Mit dem größtmöglichen (finanziellen) Aufwand den kleinstmöglichen Nutzen zu erzielen..." ;)

Schönen Abend,
Monthy
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hefezelle
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Re: Wie kamt ihr zum Schnapsbrennen als Hobby?

Beitrag von hefezelle »

Ich hab das in meinem Vorstellungspost schon kurz erläutert: Im Glasblase-Kurs Utensilien hergestellt, und die hab ich einsetzen wollen :)
Man muß die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher.
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Seleni
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Re: Wie kamt ihr zum Schnapsbrennen als Hobby?

Beitrag von Seleni »

Mich hat das Thema auch schon sehr lange interessiert. Begeistert habe ich den Geschichten gelauscht, wo die ganze Zeit über gebrannt und ordentlich gekostet wurde. Ich wollte da immer mal dabei sein.

Voriges Jahr dann habe ich intensiver recherchiert, das Buch mehrmals gelesen und ein paar Kübel gekauft. Also Ösi kommt mir entgegen, dass ja 2 Liter Destillen legal sind, und so ist das Brennen eines 10 L Kübels eine feine Freizeitbeschäftigung.
Mich reizt eher das: bring ich das auch zusammen? Großes Thema ist der Hagebutten-Schnaps. Einige habe ich schon gekostet, so richtig überzeugt noch keiner. We will see....

Ich habe schon viel probiert: Kakteen züchte , Sauerteigbrot backen, Liköre, Essig, ...das Brennen gehört da auch dazu.
Irgendwann, wenn ich alt bin, möchte ich ich nicht sagen wollen: das hätt mich auch interessiert, aber leider hatte ich dafür keine Zeit...

Auch wenn mich noch ein, zwei Gläser Rotwein noch mehr begeistern, so kann ich einem guten Slibo oder einem Marillneren schon was abgewinnen. Und ein Gin oder auch ein Whisky schmeckt mir ... Es gibt noch viel zu tun.
Willy
Beiträge: 15
Registriert: 25. Okt 2018, 08:25

Re: Wie kamt ihr zum Schnapsbrennen als Hobby?

Beitrag von Willy »

Ich habe die microbe von kindheit ab an. In die gegend, damals in Brabant (die Niederlande), gab es verschiedene, illegale schnapsbrenner.
Mit 12 jahr die erste Jenever, war gar kein ding. Bier mit 10 jahr.
Weil ich immer besser gegen den wodka , Rum, bestand war, bin ich immer starkes bleiben trinken.
Nur special bier kan ich kosten. (Säuer bier).
So vor 5 jahre , hatte ich ganz viel apfeln, und begann die suche.
Letstes jahr bin ich auch mit bierbrauen begonnen.
Was man selbst macht, schmeckt immer besser.
Heute zu tage , ist es Jenever, Rum, Fruchtschnaps,Wodka und säuer bier.
Bio wo möglich. Wo möglich, eine automatizität.